Was man mit nur zwei verschiedenen Tönen erreichen kann

Wusstet Ihr, dass man mit gerade einmal zwei verschiedenen Tönen ein Jingle entwickeln kann, das jeder kennt und zudem noch einzigartig ist? Oftmals sind die einfachen Dinge des Lebens die genialsten. Jeder Musiker weiß, dass es eine große Herausforderung darstellt sich zu limitieren und  einen abwechslungsreichen Song mit z.B. nur drei Akkorden zu komponieren.

Die Investition in die beiden Töne hat sich für die Telekom offensichtlich gelohnt. Wenn man auf der Straße Passanten nach der Melodie fragen würde, dann könnte sie wohl der Großteil sofort summen.

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Mittlerweile gibt es einige Abwandlungen des Original-Jingles. Hier ein ziemlich cooles Beispiel eines selbstkomponierten Klavierstücks, in dem die Telekom-Melodie immer wieder aufgegriffen wird:

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Natürlich handelt es sich beim Beispiel Telekom um ein besonders gelungenes und prominentes Audio Jingle, dennoch ist es immer wieder erstaunlich, wie viele auch größere Unternehmen das Potential hinter einem eigenen Corporate Sound komplett ignorieren.

Heute Morgen bin ich in der Warteschleife eines bundesweit agierenden Möbelhauses mit einer herrlichen Version von Beethovens „Für Elise“ diesbezüglich wieder bestätigt worden. Als Anrufer hofft man eigentlich nur, dass es schnell vorübergeht und sich endlich der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung meldet;-)

Kennt Ihr auch noch weitere Großunternehmen, die auf solche oder ähnliche „Klassiker“ setzen?


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3 Kommentare zu „Was man mit nur zwei verschiedenen Tönen erreichen kann“

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