Corporate Sounds in der Tierwelt

Genau wie bei uns Menschen, geht es auch in der Tierwelt nicht ohne Kommunikation. Diese kann dabei auf die unterschiedlichsten Arten erfolgen. Es gibt z.B. Fische, die durch Stromstöße kommunizieren oder Insekten, die einander mit Düften anlocken. Eines haben aber alle, auch noch so ungewöhnlichen Kommunikationsmaßnahmen gemein. Sie haben eine Funktion. Zum Beispiel helfen Sie bei der Partnersuche, der Organisation oder bei der Warnung vor Feinden.
Schauen wir uns ein paar Tiere mit interessanten „Corporate Sounds“ an:

Die Goldammer nutzt ihren Gesang zur Partnersuche. Die Gesangsstrophe des einheimischen Vogels wird gerne mit „Wie wie wie hab ich dich lieb!“ übersetzt. Es gibt aber auch noch eine zweite Version, die „Verschwinde aus meinem Revier“ heißt. Leider ist der Unterschied für Menschen nicht ohne weiteres hörbar)-;

Die Delfinsprache hat für das menschliche Gehör etwas Ähnlichkeit mit einem Computermodem. Jedes Jungtier verfügt über einen eigenen charakteristischen Ruf und kann somit auch in der Herde direkt „angesprochen“ werden. Zu diesen Tönen kommen noch rasend schnelle Tonreihen im Ultraschallbereich. Bis zu 2.000 pro Sekunde sind da wohl möglich.

Elefanten unterhalten sich durch sehr laute, tiefe Geräusche zwischen 14 und 25 Hertz, die der Mensch nicht mehr hören kann. Diese Geräusche werden über den Boden übertragen und werden nicht etwa durch ihre Ohren, als vielmehr durch ihre empfindlichen Füße empfangen!

Genau wie bei der Werbung kommt das Signal aber nur dann an, wenn der Empfänger emotional getroffen wird. Ein röhrender Hirsch wird bei einem Staren wohl keinen großen Eindruck hinterlassen können. Da wäre die Hirschkuh schon die bessere Zielgruppe. Und diese kann sogar am Klang des Hirschen erkennen, ob es sich um ein besonders starkes und großes Tier handelt.

Wie man sieht genügt es also nicht nur eine Botschaft auszusenden, diese muss auch bei der Zielgruppe entsprechend ankommen. Und genau deshalb ist es wichtig, vor der Durchführung eines eigenen Corporate Sounds genau zu analysieren, wer angesprochen werden soll und mit welchem Ziel die Ansprache zu erfolgen hat.

Kennt Ihr vielleicht noch weitere Tiere, die auch über ungewöhnliche Verständigungsmethoden verfügen?

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Was man mit nur zwei verschiedenen Tönen erreichen kann

Wusstet Ihr, dass man mit gerade einmal zwei verschiedenen Tönen ein Jingle entwickeln kann, das jeder kennt und zudem noch einzigartig ist? Oftmals sind die einfachen Dinge des Lebens die genialsten. Jeder Musiker weiß, dass es eine große Herausforderung darstellt sich zu limitieren und  einen abwechslungsreichen Song mit z.B. nur drei Akkorden zu komponieren.

Die Investition in die beiden Töne hat sich für die Telekom offensichtlich gelohnt. Wenn man auf der Straße Passanten nach der Melodie fragen würde, dann könnte sie wohl der Großteil sofort summen.

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Mittlerweile gibt es einige Abwandlungen des Original-Jingles. Hier ein ziemlich cooles Beispiel eines selbstkomponierten Klavierstücks, in dem die Telekom-Melodie immer wieder aufgegriffen wird:

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Natürlich handelt es sich beim Beispiel Telekom um ein besonders gelungenes und prominentes Audio Jingle, dennoch ist es immer wieder erstaunlich, wie viele auch größere Unternehmen das Potential hinter einem eigenen Corporate Sound komplett ignorieren.

Heute Morgen bin ich in der Warteschleife eines bundesweit agierenden Möbelhauses mit einer herrlichen Version von Beethovens „Für Elise“ diesbezüglich wieder bestätigt worden. Als Anrufer hofft man eigentlich nur, dass es schnell vorübergeht und sich endlich der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung meldet;-)

Kennt Ihr auch noch weitere Großunternehmen, die auf solche oder ähnliche „Klassiker“ setzen?


Akustisches-Gitarrenstück

Hier kommt eine tolle Akustik-Gitarren-Version von  „And So It Goes“ von Billy Joel

Viel Spaß beim Zuhören

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